Lernblockaden lösen durch pädagogische Kinesiologie

Vorwort

Immer mehr Kinder fallen durch Lern- und Verhaltensstörungen auf. Bereits bis zu 40 % der Grundschüler sind heute von solchen Problemen betroffen
Konzentratrationsprobleme, Aggressivität, Lese-, Schreib- und Rechenschwächen gehören zum schulischen Alltag. Viele Schulkinder sind ängstlich, leiden unter gesundheitlichen Beschwerden und Allergien

Bei der Suche nach Ursachen wird häufig mit Schuldzuweisungen gearbeitet. Die pädagogische Kinesiologie versteht Schulprobleme vorwiegend als stressbedingte geistige Blockaden und nicht als Folge von negativen Eigenschaften von Kinder, Eltern oder Pädagogen.

Was ist päda. Kinesiologie

Der Ansatz der päda. Kinesiologie zeigt das Lernen aus einer neuen, Körper und Geist als Einheit erfassenden Perspektive. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Erforschung der Kommunikation zwischen Körper und Gehirn und dessen Arbeitsweise.

Ursprünge

Das Konzept der päda. Kinesiologie gründet sich auf die mehr als 20 jährige Erfahrung des amerikanischen Pädagogen Dr. Paul Dennisson. Er entwickelte das sogenannte Brain- Gym , eine Vielzahl von Körperübungen, die helfen Lernfähigkeit und damit Lebensqualität zu verbessern. Diese Übungen werden wir in diesem Kurs gemeinsam mit den Kindern erlernen und durchführen.

Dennisson entdeckte, dass gerade in Stresssituationen unsere Denkfähigkeit teilweise blockiert ist. Derartige energetische Beeinträchtigungen unseres Gehirns werden als Lernblockaden bezeichnet. Die Edu Kinesetik (der pädagogische Beeich der Kinesiologie) geht mit ihren Erkenntnissen noch ein Stück weiter und vereint Erkenntnisse der Gehirnforschung, Neurolinguisten Programmierens sowie Teile der modernen Kommunikationstheorien. Die päda. Kinesiologie ist ein Spezialgebiet der angewandten Kinesiologie.

Kinesiologie ist abgeleitet aus dem griechischen und ist die Lehre von der Bewegung oder Bewegungsempfindung. Bewegung beeinflusst nicht nur unser körperliches und seelisches Wohlbefinden, sondern wirkt sich auch auf unsere Fähigkeit zu denken positiv aus. Sie entwickelte auf diesem Hintergrund einfache psychomotorische Übungen., die als Selbsthilfe für zu Hause ein praktischen Anwendungsverfahren bei Lernproblehmen darstellt.


Ziel meiner Ausführungen ist Ihnen mit Hilfe des theoretischem Wissen ein Gespür zu vermittelt, Lernblockaden bei Ihrem Kind gezielt zu erkennen und auflösen zu lernen.

Angewandte Kinesiologie als Basis


Die angewandte Kinesiologie wurde Anfang der 60er Jahre als ganzheitliche Heilmethode für Körper, Geist und Seele von dem amerikanischen Chiropraktiker Dr. George Goodheart entwickelt. Die Kinesiologie als solche ist keine neue wissenschaftliche Richtung, sondern greift auf die in vielen Kulturen vorhandene Sichtweise der Ganzheitlichkeit des Menschen zurück. Ein grundlegender Baustein ist das uralte Wissen um die Kräfte der Lebensenergie. Ist der Fluss der Lebensenergie in den Energieleitbahnen, den Meridianen, unterbrochen, spricht man von einer Energieblockade. Diese Blockaden werden heute als neurologische Verschaltungen bezeichnet. Goodheart entdeckte, das die Muskeln über die Energieleitbahnen mit den Organen energetisch in Verbindung stehen. Folglich weisen bestimmte Muskelreaktionen auf Energieblockaden in den Meridianen hin. Vorhandene Unausgewogenheiten können so durch Massage gewisser Akupunktur- und Reflexpunkte, die auf den Meridianen liegen, sowie durch Bewegungsübungen behoben werden.

Vielleicht haben einige von Ihnen schon Erfahrungen mit der Kinesiologie gemacht und kennen den Muskeltest als Testmethode Energieblockaden festzustellen. Der Muskeltest gibt Aufschluss darüber, ob die Lebensenergie blockiert ist und welche Bereiche als Stressoren bestehen. Dennisson stellte fest, das Konzentrations- und Lernprobleme vor allem dann auftraten, wenn die Energiebalance im Körper gestört ist. In unserem Kurs und heute in der Vermittlung des theoretischen Hintergrundes möchte ich den Muskeltest nur erwähnen. Er dient als ergänzendes Diagnose- und Behandlungsinstrument im Bereich der Heilkunde, der individuellen Lernberatung und in der ganzheitlichen Beratung und hat sich auch bei stressbedingten Alltagsbeschwerden etabliert.
Wenn die Übungen, die wir im Kurs erlernen werden, ihrem Kind nicht ausreichend helfen, besteht die Möglichkeit, ein individuelles Lernprogramm mit Hilfe des Muskeltestes zu erstellen.
In der Einzelarbeit mit lernblockierten Kindern kann geprüft werden, in welchem Zusammenhang Blockaden bestehen.


Stress blockiert Lebensenergie

Der Stressforscher Hans Selye beschrieb Stress als Alarmreaktion unseres Organismus auf Belastungen, die über das normale Maß hinausgehen. Diese Reaktionen laufen automatisch ab. An den Stressor Hitze z.B. passen wir uns mit Schwitzen und dem Stressor Kälte mit Zittern an. Hier ist Stress also lebensnotwendig.

Körperlicher Stress entsteht z.B. , wenn Sie zuviel gegessen haben, da dann Ihren Stoffwechsel überlastet.

Wir beziehen uns hier auf die negativen Stressoren, die uns blockieren und anfälliger für Krankheiten werden lassen. Unsere Kinder sind in der heutigen Leistungsgesellschaft zunehmendem Stresserleben ausgesetzt.

Wie bereits erwähnt, spielt der Begriff Stress in der kinesiologischen Betrachtungsweise eine zentrale Rolle, da durch jede Art von Stress unser Gleichgewicht gestört wird. Die K. geht davon aus, dass körperlicher oder seelischer Stress Energieblockaden auslösen kann.

Lernstörungen werden als energetisches Problem verstanden. Wir können es uns modellhaft so vorstellen: Die Leitungen (Nervenbahnen) sind vorhanden, aber die Informationen bleiben irgendwo auf der Strecke,. Bei den Kindern äußert sich das sich „das Brett vor dem Kopf“. häufig als Wahrnehmungsstörung.

Sie verstehen Anweisungen des Lehrers nicht richtig, schreiben falsch ab oder lesen etwas anderes als da steht. Auch Verhaltensweisen, die sich in Stresssituationen festsetzen- in der Kinesiologie heißen sie ungeeignete Lernstrategien, können geistige Blockaden auslösen
Beispiel: Aufforderung schöner, schneller, deutlicher zu schreiben führt zur Verkrampfung, das Kind steht unter Druck , druckt noch mehr auf den Stift ect. – schreibt eventuell schlechter. Das Gehirn lernt, auf „streng dich noch mehr an“ mit stärkerer Verkrampfung zu reagieren und dies für die Lösung des Problems zu halten (falsche Konditionierung) Es ruft in Zukunft immer die falsche Lernstrategie auf.

Vielleicht haben Sie schon von der negativen Erfolgsleiter gehört. Negative Erwartungen, Erfahrungen sowie Aufforderungen besser zu lesen, rechnen ect. verstärken das Problem eher als es zu beheben. Die Angst vor dem Erröten löst zum Beispiel das Erröten hervor. (Dieses Problem lässt sich sehr gut durch das Erlernen des Autogenen Trainings bewältigen)

Die Reaktionsweise des Gehirns auf negativen Stress zeigt sich unmittelbar in den Bewegungen und in der Körperhaltung – wir wirken ungelenk, verkrampft und angespannt.
Umgekehrt kann dieser Stress aber durch Bewegung abgebaut werden. Über Bewegung, also Arbeit mit dem eigenen Körper, kann auch der Geist, das Denk- und Lernvermögen positiv beeinflusst werden. Bei Schwierigkeiten, die z. B. bei den Hausaufgaben auftreten, können Sie in Zukunft auf die Übungen Brain - Gym zurückgreifen und ihrem Kind damit eine konkrete Hilfe zum Stressabbau anbieten. Darüber hinaus erfährt das Kind eine neutrale Zuwendung, vom Symptom des Fehlers unabhängig, die die negative Erfolgsleiter durchbricht und die harmonische Beziehung fördert. Vielleicht machen Sie die Übungen „schnell“ gemeinsam, um dann gelöst und mit freien Bahnen wieder Denken zu können.

Stressabbau ist das Hauptziel, denn Stress beeinträchtigt unser Denken und damit unsere Lernfähigkeit. Die besten Ideen oder Lösungen für Probleme kommen uns deshalb in der Regel, wenn wir locker und entspannt sind. Negative Gedanken, so etwa ein geringes Selbstwerterleben, gehören zu den stärksten Stressoren.

Was geschieht beim Lernen – Grundlagen der pädag. Kinesiologie

Lernen geschieht im Gehirn. Doch unsere Fähigkeit zu lernen wird maßgeblich von zwei Faktoren beeinflusst, von denen wie einen bereits kennen gelernt haben: es ist unsere Belastung durch negativen Stress, der zweite heißt Bewegung. Sich bewegen bedeutet, im Gehirn Wege zum Denken zu bahnen. Wenn wir geistig beweglich sind, können wir etwas bewegen. Doch wie arbeitet uns Gehirn?

Das menschliche Gehirn

In der Größe eine Pampelmuse hat das menschliche Gehirn ein Gewicht von ca. 1300g. Gliedert man unser Gehirn nach seinen Funktionen, sieht man drei eigenständige Teile, das Stammhirn, das Kleinhirn und das Großhirn (Bild verteilen). Dieser Aufbau folgte einem evolutionsgeschichtlich bestimmten Muster. Das Gehirn hat sich in der Menschheitsentwicklung stark spezialisiert. Im Gehirn befinden sich die wichtigsten Schalt- und Steuerungszentren unseres Körpers, es ist der Sitz des Bewusstseins und des Gedächtnisses. Das Gehirn dirigiert unseren Körper, bestimmt, wie wir uns bewegen, was wir denken oder fühlen – wer wir sind.

Unser Denkapparat besteht stark vereinfacht im wesentlichen aus den folgenden Teilen: dem Hirnstamm, dem Kleinhirn, dem limbischen System mit Hypothalamus und Hypophyse und dem Großhirn und der Großhirnrinde (Kortex).

Vom Hirnstamm aus, dem ältestem Teil unseres Gehirns, werden lebenswichtige vegetative Funktionen wie Atmung und Pulsfrequenz gesteuert.
Das Kleinhirn an der Rückseite des Hirnstammen hat viele Aufgaben. Es z.B. zuständig für die Koordination der Muskelbewegungen und unsere Körperhaltung.

Das limbische System, eine Gruppe von Zellstrukturen zwischen Hirnstamm und Hirnrinde ist ein weiteres Steuerungsorgan. Lebenswichtig Funktionen und Gefühlsreaktionen wie z.B. Essen und Schlafen oder Sexualverhalten werden vom limbischen System gelenkt.
Das größte Volumen im menschlichen Gehirn hat das Großhirn. Es besteht aus zwei Hälften – Hemisphären genannt. Die linke Gehirnhälfte steuert die Funktionen der rechten Körperseite und die rechte Gehirnhälfte die der linken. Beide Großhirnhemisphären sind durch Assoziationsbahnen, einem Strang Der Scheitellappen von etwa 300 Millionen Nervenfasern, dem Balken oder Corpus callosum verbunden. Jede Gehirnhälfte umgibt eine etwa drei Millimeter dicke Schicht aus Nervenzellen, insgesamt etwa 100 Milliarden. Die Großhirnrinde ist höchste Integrationsorgan des Zentralnervensystems und verleiht uns die typische menschlichen Wesenzüge. Mit ihrer Hilfe können wir organisieren, erinnern, verstehen, kommunizieren und kreativ sein.
Die Großhirnrinde jeder Gehirnhemisphäre ist in vier Abschnitte sogenannte Lappen unterteilt. Der Stirnlappen ermöglicht uns zielgerichtetes Verhalten, Planen und Entscheiden. repräsentiert den Körper im Gehirn, denn dort enden Sinnesempfindungen aus dem Körper (Tast, Raum, Geschmackssinn) Ein Teil des Hinterhauptlappens ist der Sitz des Sehsinnes. Im Schläfenlappen sind mehrer wichtige Funktionen vereint, Hören, Bewusstwerden von Empfindungen und Gedächtnis.

Der älteste Teil also der Hirnstamm und das Kleinhirn erfüllen die grundlegenden Lebensfunktionen. Von dort werden regiert, wenn eine Stresssituation uns zu Flucht oder Kampfsreaktionen zwingt.


Die Schule fördert analytisches Denken

Die Art der Wahrnehmung analytisch oder ganzheitlich spielt auch bei der Lösung schulischer Aufgaben eine wichtige Rolle. Dafür werden vorwiegend die Fähigkeiten der linken – analytischen Gehirnhälfte in Anspruch genommen.

Mädchen sind im Vorteil

70 bis 80 Prozent der Kinder die in Lernberatungspraxen behandelt werden sind Jungen. Dennisson geht davon aus, das Jungen eigentlich erst mit 8 Jahren schulreif seien, da sie dann den Rückstand in der Entwicklung der analytischen Gehirnhälfte aufgeholt hätten.

Bei Jungen ist die Entwicklung der analytischen Gehirnhälfte später als bei Mädchen. Bei Jungen dominiert in den ersten Schuljahren die rechte Gehirnhälfte, sie bilden die Grobmotorik früher aus wirken deshalb häufig ungelenk und tollpatschig. Bei den Mädchen hingegen setzt die Entwicklung der linken Hemisphäre früher ein und ihre Feinmotorik ist besser ausgebildet. Das erleichtert das Schreiben. Sie sind auch sprachlich gewandter und reagieren mit ihrem Verhalten zielgerechter auf Anforderungen ihrer Umwelt.

Jungen dagegen koordinieren die großen Muskeln besser und sprechen stärker auf Bewegung an, wodurch ihnen langes Stillsitzen besonders schwer fällt. In der Schule müssen die diesen Bewegungsdrang unterdrücken. Die Folge ist aggressives Verhalten. Das heißt, das bei ihnen die Affekte, also die Errungenschaften des Hirnstammes und des Kleinhirns überwiegen, was in ganz extremen Fällen sogar zu allergischen Reaktionen und heftigen Gefühlsausbrüchen führen kann.


Wir sind alle in gewisser Weise in unserer Erkenntnisfähigkeit eingeschränkt, weil wir durch die Dominanz einer Gehirnhälfte spezifische Denkstrategien bevorzugen. Bitte berücksichtigen Sie dies bei der Bewertung und bei den Wertmaßstäben ihres Kindes. Achten Sie auf seine ganz individuellen Stärken und schätzen sie diese ohne gesellschaftliches Prädikat.
Die Kinesiologie lehrt uns, das Kind mit seinen Fähigkeiten anzunehmen, es zu schätzen und ihm wichtige Voraussetzungen für die Verbesserung seiner Fähigkeiten zu bieten.


Menschen die vorwiegend mir links denken, gehen Lösungen von Aufgaben ähnlich wie ein Computer an. Sie verhalten sich unbedingt an Vorgaben und behindern ihr eigenes Vorhaben, indem sie sich auf Detaillösungen konzentrieren (Erbsenzähler). Sie sind unflexibel und können sich nicht auf Überraschungen einstellen.

Wer bevorzugt mit rechts denkt. Lässt seine Umwelt lieber als Ganzes auf sich wirken. Er handelt dann spontan nach seinem überlieferten Gesamteindruck und versucht erst gar nicht, das Problem logisch zu durchdenken. Bei einer komplexen Aufgabe versinkt er leicht ins Chaos.

Beide Extreme sind selten. Doch werden wir bei uns und unseren Kindern schnell feststellen können, welche Gehirnseite dominiert.

Überwiegt die linke Hemisphäre verarbeiten wir Information linear, das heißt gegliedert und strukturiert. Dabei geht uns jedoch leicht der Überblick verloren. Beherrscht uns andererseits die rechte Seite, sehen wir zwar das Ganze, sind aber mit Einzelheiten überfordert.

Ziel der Pädagogischen Kinesiologie ist es, das Gleichgewicht zwischen linker und rechter Seite im Denken wiederherzustellen und auch in Stresssituationen zu ermöglichen.

Bewegung Tor zum Lernen

Bewegung und Lernen gehören zusammen- So lautet die Hauptthese in der pädag. Kinesiologie. Über Bewegung lernt das Baby die Welt kennen. Wenn das Baby dem Mobile über seinem Bettchen den Bewegungen mit den Augen folgt, wird gleichzeitig die neurologische Entwicklung des Gehirns angeregt. Bis zur Geburt sind alle Nervenzellen ausgebildet, es kommen keine neuen mehr hinzu. Was sich aber weiterentwickelt und auch positiv beeinflusst werden kann, sind die Verbindungsstellen zwischen den einzelnen Nervenbahnen, die Synapsen. Die Wege zum Denken, also die Entwicklung der Nervenbahnen, der Synapsen, werden vor allem innerhalb der ersten drei Lebensjahre durch Bewegung gebahnt. Kinder die sich viel bewegen, betreiben eine natürliche Vorbeugung gegen Lernstörungen. Krabbeln, balancieren und auf einem Bein hüpfen sind Fertigkeiten, die sich die Kleinen im Vorschulalter normalerweise selbst aneignen.

Bewegungsdefiziente im Kleinkindaltern können in späteren Jahren zu Lernproblemen führen. Es besteht die Gefahr, das die Nervenbahnen in seinem Gehirn nur mangelhaft vernetzt sind. Körper und Augenbewegungen sind nicht aufeinander abgestimmt, Reflexe sind nicht abgelöst worden.
Manche Kinder haben Probleme links und rechts zu unterscheiden, manche können schlecht von der Tafel abschreiben, manche können die Mitte – Wechsel von links nach rechte (Heftmittel) nicht überqueren (Heft wird schräg gelegt) Linen werden nicht eingehalten, Buchstaben werden vertauscht.

Es bestehen häufig auch Probleme in den Überkreuzbewegungen (z.b. Schwimmen)
Fahrradfahren lateral
Ursachen für diese Probleme liegen in zu frühem Gehen, überspringen oder unzureichende Krabbelphase oder nur robben, Gehhilfe verstärken das Problem.

In unserem Gehirn entstehen immer wieder neue Vernetzungen und Schaltkreise zwischen den Nervenbahnen. Neue Synapsen entstehen. Der Gehirnforscher Robert Ornstein: Das Gehirn ist mit einem Muskel zu vergleichen, es wächst als Reaktion auf bestimmte Erfahrungen- die Neuronen (Nervenzellen) selbst werden größer.

Auf dieser Erkenntnis beruht die Gehirngymnastik das Brain-Gym mit seinen Erfahrungen. Neue Bewegungen